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Törggelen deluxe

Tag der Zugaben

Wir beginnen in Bozen. Das ist schön. Zugabe gefällig? Der Mendelpass!! Er ist der tiefste Einschnitt zwischen dem Penegal im Norden und dem Roen im Süden: Der Mendelpass verbindet das Überetsch mit dem Nonstal und somit Südtirol mit dem Trentino. Die östliche Strecke auf den Pass ist eine bei Motorradfahrern und Motorsport-Enthusiasten sehr beliebte Bergstraße, mit 17 Kehren und einem Abschnitt mit bemerkenswertem Panorama. Wie, das reicht noch nicht? Noch eine Zugabe? Der Penegal zum Aussichtsturm dann das Brezer Joch. Die Straße ist sehr wenig befahren und führt durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. So lässt sie sich bei einer Rundfahrt mit den beiden Pässen Gampenpass und Hofmahd als schöne Alternative zur Abfahrt zum Lago di Santa Giustina befahren. Das reicht immer noch nicht? Ok, noch eine Zugabe: Sirmian Jäger zum essen und dann die Serpentinen hoch nach Mölten. Die einen Kilometer lange Kuve - teils im Tunnel - hat es wirklich in sich. Jetzt Leute, das reicht euch immer noch nicht? Dann hätten wir noch eine Zugabe. Das Penserjoch zur Belohnung. Das 2211 m hohe Penser Joch ist der höchste Punkt einer zweifelhaften Abkürzung, die von Sterzing (948 m) im Norden nach Bozen (266 m) im Süden führt, anstatt flach der Eisack in einer leichten Ostschleife zu folgen. So, jetzt ist aber Schluss !!! Mehr Zugaben gibt es morgen.

Brauchtum und Klassiker

Es ist der Tag des Brauchtums und der Tag der Klassiker.


Fangen wir mit dem Brauchtum an: Törggelen! Direkt verbunden mit dem herbst. Bei wunderbaren Herbstwanderungen oder Ausfahrten kann man in bäuerlichen Schankbetrieben einkehren, und sich mit traditioneller Bauernkost und dazu passend mit neuem Wein oder hausgemachten Säften verwöhnen lassen.

Aus dem lateinischen "torculum" abgeleitet nennt man die Traubenpresse im Südtiroler Volksmund auch heute noch "Torkl" oder "Torggl". Bei eben dieser Torggl verkosteten ursprünglich Bauern und Weinhändler den "Nuien“ (Neuer, Susser, noch süsser Wein) .

Der Name Buschenschank geht übrigens auf die alte Tradition bäuerlicher Gastlokale zurück, während der Öffnungszeiten einen „Buschen“ (Blumenstrauss) über der Eingangstür auszuhängen.

Jetzt zu den Klassikern: Unser Weg führt über Rodeneck und Lüsen zu den herrlich klappernden Holzbrücken. Da muss man einfach drübergedüst sein. Wir fegen.... weiter Richtung Würzjoch. Forscher vermuten, dass über das Würzjoch schon seit Urzeiten ein Weg führte, der das Eisacktal mit dem Gadertal verband. In der Nähe des Joches befand sich der „Crep de la Scritüra“, der „Fels mit der Schrift“, der jedoch beim Neubau der Straße zerstört wurde, ohne dass vorher eine Fotografie der dortigen alten rätselhaften Inschrift gemacht wurde. Heute sind wier deshalb auf Mutmaßungen angewiesen ist. Es könnte sich um eine römische Wegeinschrift gehandelt haben. Wir finden unseren Weg heute dank dem Trientna - immer vorweg Richtung Villnöß mit herrlichen Bick zu den Geislern und später zum Grödnerjoch und Corvare.

Dazwischen gönnen wir uns das Törggelen im Larmhof in Sauders. Die Spezialitäten dort: Der hausgemachte Wein. Der aus Müller Thurgau gekelterte Weißwein hat eine angenehme Frische und gute Fülle. Alkoholfrei geht's auch: Mit selbstgemachtem Himbeer-, Apfel-, Zwetschgen-, Erdebeer- und Holundersaft.

Die Tour der Treuen


Früher nannten wir sie die Törggelen Tour - ab heute muss sie wohl die "Tour der Treuen" heissen. Ich bin soooo stolz! 41 Teilnehmer und avon sind 35 "Wiederholungstäter" und einer ist sogar Weltmeister: 21mal hat er bei uns im Hotel Leitner seinen Urlaub verbracht. Liebes Törggelen-Team, dass nenn ich mal Treue. Sensationell !!!!

Und dabei ist dieser illustre Tour-Haufen so was von bunt: Ein Audi TT, ein Ford Shelby, ein Lotus, diverse Porsche, (GT4, GT3, GT 3RS) unzählige BMW der 1er, 2er, 3er, 4er Serien, Z4 - M-Pakete soweit das Auge reicht. Alpinas nicht zu vergessen - man, das wird ein schöner Lauf durch die Dolomiten.

Ja, der Lauf hat es in sich: Wir starten mit dem Valparola - Er liegt auf einer Höhe von 2168, war im 1.Weltkrieg schwer umkämpft. Heute erobern wir ihn. Weiter gehts: zum Falzerego: Ein weiteres Schmankerl im Umfeld der Sellarunde ist dieser "Passo di Falzárego". Als der östlichste Hochpunkt der Großen Dolomitenstraße verbindet er Cortina d’Ampezzo mit Cernadoi. 1909 wurde die Passstraße gebaut – der letzte, dafür straßenbautechnisch anspruchsvollste Abschnitt der Großen Dolomitenstraße zwischen Bozen und Cortina d’Ampezzo. Cerreda, Passo Rolle, Passo Valle und Passo Pellegrino folgen. Ja, das Mineralwasser von dort kennen Sie alle - spätestens seit heute auch den herrlichen Bergpass. Und na klar: Das Finale heute ist der "Passo Sella". Das sogenannte Sellajoch verbindet in Nord-Süd-Richtung Gröden bei Wolkenstein (Südtirol) mit dem Fassatal bei Canazei (Trentino). Zur Höhe des Sellajochs kursieren diverse Angaben. Der niedrigste Punkt der Wasserscheide zwischen Gröden und dem Fassatal wird meist auf 2213 m taxiert. Die vielfach publizierten Angaben 2240 und 2244 m beziehen sich auf den etwas östlich gelegenen Scheitelpunkt der Passstraße, den wir heute "überfahren"


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