Wo Kaiser jagen und Reiter geloppieren

Raus aus den Betten, rein ins Auto und ab nach Steinegg. Der Tag beginnt mit herrlichem Wetter und der Aussicht auf unvergessliche Momente. Sei es Cembra, oder die legendäre Kaiserjägerstrasse. Von dem Levicosee und Caldonazzosee beginnt der landschaftlich schöne Strecke des Kaiserjägerweg, der 12 km lang und 1000 m hoch ist. Er bietet einen atemberaubenden Ausblick auf das Tal. Dann erreicht man das Plateau von Vezzena, das größten im Trentino ist. Es wird von einer grünen Fläche mit den typischen Almen und den österreichisch-ungarischen Forten gekennzeichnet. Im Sommer werden die Almen zum Teil noch für den Viehschutz und für die Produktion des Vezzena Käse verwendet, der eine der ältesten und begehrtesten der Milchtradition von Trentino ist. Wir essen am See und gönnen uns die Rückfahrt über das Reiterjoch. Das ist nur wenigen Menschen vergönnt. Die Pass-Strasse ist 360 Tage im Jahr gesperrt. Nur wenige bekomm,en die Erlaubnis, sie passieren zu dürfen. Der Triantna hats geschafft und so rauscht ein Mazda nach dem anderen über die gesperrte Region - M;azdafreunde im BMW oder Mercedes dürfen natürlich auch mit. 

Tag 3 Mazda Season Ending 

El Classico
Der Klassiker

Gibt es so etwas, wie die klassische Dolomiten Rundfahrt? Beim Trientna eigentlich nicht, denn jede Tour ist individuell zugeschnitten und jeder Streckenverlauf ist einmalig. Aber wenn es den CLASSICO, den Klassiker schlechthin gibt, dann sicher heute. Aber der Reihe nach: Warm up am Misurinasee - dem Legendären: Misurina war die einzige Tochter von König Sorapiss und für ihren sprunghaften Charakter bekannt. Eines Tages entdeckte sie auf dem Monte Cristallo eine Fee, die einen Zauberspiegel besaß, der Gedanken lesen konnte. Da Misurina diesen Spiegel unbedingt haben wollte, willigte der König in die Bedingungen der Fee ein:

 Da in ihrem Garten die Blumen wegen zu viel Sonneneinstrahlung verwelkten, sollte sich König Sorapiss in einen Berg verwandeln, der dem Garten Schatten spendete. Der König war bereit dies zu tun, aber als er sich verwandelte, fiel seine Tochter plötzlich tot um. Als der Vater um seine geliebte Tochter trauerte, verwandelten sich die unzähligen Tränen zu einem See. Wir verlassen den See, steuern zu den karnischen Dolomiten und von dort weiter nach Sauris. Aud der Region kommt der legendäre San Daniele Schinken. Warum die heutige Tour Classico heißt? Unser Rückweg hat ihr den namen gegeben - denn wir nehmen alle klassischen Dolomiten Pässe um heim zu kommen.

Tag 2 Mazda Season Ending 

Fern aller Touristen

Touristen gibt es viele in Südtiron. Sie haben ihre Lieblingsplätze und Lieblingsrouten - wir gehen ihnen heute einmal etwas aus dem Wege und suchen Geheimtipps: Auf Schleichwegen zum Sellapass, über Gufidaun nach Lajen und St.Oswald - eine herrliche Verbindungstraße zum Passo di Sella - weltberühmt und das zu recht. Weiter geht's zum Pordoi - hier liegen Genie und Wahnsinn eng beieinander. Geni(al) sind die einsehbaren Lurven, Wahnsinn(ig) wie wir da hindurch flitzen können - das macht soo viel Spaß.
Highlight ist und bleibt aber der Misurina See. Aufgrund des klaren Wassers und der mächtigen Bergkulisse, die den Misurinasee umgibt, wird dieser auch gerne als „Perle des Cadore“ bezeichnet. Neben dem Piz Popena, dem Cristallino d'Ampezzo, dem Monte Piana, sowie den Marmarole und Sorapiss, wird der Gletschersee auch von den markanten Drei Zinnen umrahmt. Herrlich - und wer hat uns hingeführt? Der Trientna - Danke Helmut und danke allen, die mit dabei waren. Was für ein schöner Tag

Ein Mazda geht in den Winterschlaf


Auch euin Mazda geht einmal in den Winterschlaf - zumindest macht er das Verdeck für ein paar Monate zu. Aber so sang und klanglos darf das natürlich nicht passieren. Wir feiern ein zünftiges Mazda Season Ending und nehmen noch ein paar Freunde mit: 16 x Mazda MZ 5. Was für eine Armada, und was für nette Freunde: Ein Peugot, ein Mercedes SLK und ein BMW Cabria - und der Trientna.


Los geht's zum Grödnerjoch. Weiter Richtung Campolongopass und Arabba. Umgeben von den schönsten Gipfeln der Dolomiten, in einer Kulisse unbeschreiblicher Schönheit, an den Füßen des Sella Berges, befindet sich Arabba. Es ist Teil der Dolomiti SuperSki und Dolomiti Super Summer Region - auf 1602 Metern Höhe. Ein ideales Reiseziehl im Sommer und Winter.

Nicht viele kennen das enge Val del Mis - es bildet einen tiefen Canyon zwischen glatten, steilen Felswänden. Es ist ein sehr antikes Transversaltal, das die gesamte Gruppe der Belluneser Dolomiten durchschneidet. Wie es bei antiken Tälern oft der Fall ist, handelt es sich um ein sehr komplexes landschaftliches System: Gletscher, Wasserläufe, Bergrutsche und Verkarstungen. Besonders beeindruckend ist das Segment zwischen Gena bassa und Titele.
Richtig schnal wird es am Passo Duran. Der 1605 Meter hohe Pass ist kaum bekannt und im Winter gesperrt. Letzte Chance ihn zu überqueren. Die oftmals enge, kurvenreiche Straße verbindet auf einer Strecke von 22 Kilometern bei maximal 15 % Steigung Agordo im Val Cordevole mit Dont im Val di Zoldo. Auf der Passhöhe, von der sich ein eindrucksvoller Blick auf den Monte Pelmo ergibt, befinden sich zwei Gasthäuser die für einen "Absacker" lohnen.

Staulanzapass und Passo Giau mit seiner super Rundumsicht schließen sich auf der Season Ending Tour an. Falzarego- und Valparolapass bilden das Finale. Bis zum Ersten Weltkrieg gehörte der Valparola-Pass zu Tirol. Einige Kilometer östlich verlief die Grenze zu Italien. Damit wurde der Pass Teil der Dolomitenfront. Am Pass liegt das alte österreichische Sperrfort "Tra i Sassi". Bald nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurde es durch italienische Artillerie teilzerstört. Dabei kamen einige österreichische Soldaten ums Leben. Als Kriegslist beleuchteten die Österreicher jedoch weiterhin das Fort von innen, um so den Eindruck zu erwecken, es wäre weiter im Einsatz. Die Fortruine wurde deshalb von den Italienern weiter beschossen. Früher führte über den Pass nur ein Saumpfad, der nach dem zweiten Weltkrieg durch eine ausgebaute Passstraße ersetzt wurde.