2.- 5. Mai 2019

Sportwagen Tour Dolomiten

Mobirise

Erstens kommt es anders, und zweitens.....

Ist es nicht immer so? Du planst alles bis zur Perfektion, eine traumhafte Route, herrlche Zwischenstopps, denkst an phantastische Ausblicke, und dann das....

Dieses unplanbare Wetter.

Mobirise
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APRIL APRIL.... 


APRIL APRIL, ER MACHT WAS ER WILL.... Gut, das kennen wir ja, aber Mai? Was bitte geibt es füpr einen Spruch auf Mai? Ich kenne nur welche mit Wonnemonat. Aber Wonne war das wirklich nicht. Das Wetter spielt verrückt - wie schön, wenn man dann echte Motorsport-Enthusiasten und Dolomitenfreunde dabei hat. Uns kann kein Wetter etwas anhaben - was für ein tolles Team.

Wir haben versucht, dem Schnee fern zu bleiben. Sind nur Hochstraßen gefahren - Seis, Kastelruth, Mendel, dann zum Kalterer See zum Essen - und selbst der war unwirklich. Italiens wärmster See - eisig kalt im Wind. Ein einsamer Triathleth schwimmt im Neopren-Anzug. Ein Weltreisemobil steht neben den PS Boliden - die Standheizung bullert - im Mai - verrückt.

Über Ritten, Lengmoos, Barbian geht's nach Hause - im Kopf bleibt der schiefe Kirchturm von Barbian, und dass mit diesem Wetter etwas gepflegt schief läuft - im Wonnemonat Mai.



Gestern wäre der Anreisetag gewesen - einige haben abgesagt. Andere sind eher gekommen - wie schön. Da lohnt sich eine kleine Vortour.

Was wir gefahren sind? Terenten die Sonnenstraße , Furkelpass und das nach Pederü - manche kennen es besser asls das Naturschutzgebiet Fane Alm. Nach Hause gings über das diesmal ungemütliche Würzjoch.

Tag 2 - der eigentliche Tourstart. Die Wettervorhersage: Fürchterlich. Wir haben trotzdem Spaß. Start bei Regen. Zuerst geht es bis Bozen. Die Abzweigung zum Lavazei Joch. Als hätten wir es geahnt: Schneefall. Wie launisch dieser Wettergott sein kann: Keine 20 Minuten später ist das Dach auf und die frische Luft pfeift durch die Haare. Wir genießen den Duft von frisch geschnittenem Gras. Die feuchten Bäume - glücklich, wer Cabirofahrer fahrer ist und so intensiv die Eeindrücke aufnehmen kann. Der Pollenfilter ist nicht im Auto eingebaut, sondern in der eigenen Nase.

Wir besuchen den schönsten Aussiechtspunkt zum Caldonazzosee, passieren die legendäre Kaiser-Jäger-Strasse und freuen uns zu recht auf das Mittagessen. Unser Restaurant hat seinen Michelin Stern zu Recht. Weiter geht's: Rollepass, San Pellegirono Pass, Passo Valles - wir sind mutig! Trotz des SWetters weiter "oben ohne". Doch der Mut hat auch seine Grenzen: Es regnet am Karersee und die Folgen des verherenden Sturms aus dem vergangenen Herbst werden sichtbar: Alle Bäume sind den Wind zum Opfer gefallen.

Ja die Natur - wir spüren es bei dieser Tour so intensiv wie selten.