Wahre Enthusiasten

Ok, es sind nicht viele. Na ja, ehrlich gesagt - es sind wenige. Aber es sind die treuesten der treuen, echte Motorsport-Enthusiasten. Mit ihnen eröffnen wir die neues Saison - und wie, ein Highlight zum Saisonstart.

Ein italienisches Gedicht

Pässe und Panoramen

Berge, das Grün im Frühsommer, Wasserfälle die zu Tal stürzen und Tunnels, in. Denen das Motorgeräusch wie ein Konzert der New Yorker Philharmoniker klingt. Abseits der Touristenrouten und alles andere als auf der Ideallinie geht es in einsame Täler. Die schönsten Schluchten Südtirols warten auf uns. Mit Speed und Spaß geht es quer durch das Unesco Weltkulturerbe- Was haben wir für ein gluck - wie schade, dass wir es in der „Nach-Corona-Noch-Corona“ Zeit nur mit einer Handvoll Freunde Teilen können. So etwas hätte mehr Genießer verdient.
Sie klingen, wie ein Gedicht eines italienischen Meisters: Valparola, Falzarego, Mis Duran oder Staulenza. Was für schöne Bergpässe - was für ein Kruvengeschlingel - jetzt weiß ich, warum ein Lenkrad Lenkrad heißt. Hier darf ordentlich gearbeitet werden.
Mein Bild des Tages, nach dem Pass Giau ist der Misurina See mit den drei Zinnen als Hintergrundkulisse.
Aufgrund des klaren Wassers und der mächtigen Bergkulisse, die den Misurinasee umgibt, wird dieser auch gerne als „Perle des Cadore“ bezeichnet. Neben dem Piz Popena, dem Cristallino d'Ampezzo, dem Monte Piana, sowie den Marmarole und Sorapiss, wird der Gletschersee auch von den markanten Drei Zinnen umrahmt.

Wir gehen steil

und lieben die Kurven

Auf geht's nach Steinegg - so richtig schön kurvig - das macht Spaß. Weiter durchs Cembra Tal und zum Passe Redebus. Jetzt gehen wir auch noch steil, natürlich gut gestärkt: Das Essen am Caldonazzo-See hats in sich: Kalorien mit phantastischer Aussicht.
Kennt ihr die Kaiserjäger-Strasse? Die Italiener nennen sie Strada del Menador - den Ursprung dieser legendären Straße haben österreichische Geburgsjäger gelegt. Sie brauchten die Straße, um Material für die Befestigungsanlagen im Krieg zu transportieren - die Strasse bildete später die "Italienfront". Noch immer findet man hier Reste der  österreichischen Sperrwerke.
Über den Manghenpass gehts weiter - dieser Pass in den Fleimstaler Alpen mit einer Höhe von 2047 Metern bildet die einzige Überquerung in die Valsugana. Auf der rund 40 Kilometer langen Strecke gibt es mehrere Steigungen mit 16 Prozent!!! Dazu haben die Nordrampe und die Südrampe zusammen 23 teilweise sehr enge Kehren.
Und jetzt noch das Dessert: Der Karer- und der Niger-Pass zum Finale eines einmaligen Tourentages.