Die beste Pizza zum Finale

Wenn's passt, dann passt es einfach richtig. Dann ist alles von vorne bis hinten ein Traum. Heute ist so ein Traumtag - das fängt schon beim Wetter an. Sommer, Sonne, Sonnenschein und wir starten Richtung Misurina See: Der ist in den warmen Sommermonaten ein beliebtes Ausflugsziel. Zudem ist der Dolomitensee der ideale Ausgangspunkt für Touren in die Umgebung. Wegen seines klaren Wassers und der mächtigen Bergkulisse, die den Misurinasee umgibt, wird dieser von Einheimischen als Perle des Cadore bezeichnet. Neben dem Piz Popena, dem Cristallino d'Ampezzo, dem Monte Piana, sowie den Marmarole und Sorapiss, wird der Gletschersee auch von den markanten Drei Zinnen umrahmt.

Es folgt der Passo Giau - und wie es sich gehört, mit einem anständigen Kaffee-Stop. Aussicht, Strassenverhältnisse, Schwierigkeitsgrad - alles, aber einfach alles stimmt heute. Weiter geht's zum wohl schönsten Campingplatz mit mega-gutem Restaurant. Der Campingplatz Sass Dlacia liegt bei San Cassiano, einem hübschen Dolomiten-Dorf im Alta Badia unweit des Naturparks Fanes-Sennes-Prags. Überwältigend ist die Berglandschaft. Umgeben von duftenden Kiefernwäldern und grünen Wiesen, am Fuße der majestätischen Dolomiten - ist der Campingplatz zu einem Geheimtip für "Gourmets" geworden. Die bekommen hier allerbeste Küche, vor allem aber eine Pizza aus dem Holzofen, die eine Stern im Guide Michelin verdient.

Genau das richtige also, zum Abschluss einer gelungenen Z1 "Mini"-Woche.

Spritz und Sprizz - das ist hier die Frage

Wird es ein Hugo, ein Veneziano oder ein Aperol Spritz - und was ist überhaupt der Unterschied zwischen Aperol Spritz, Sprizz, Veneto und Veneziano? Im Jochtal werden wir es herausfinden. (Die ursprüngliche italienische Variante basiert auf Weißwein. Inzwischen mögen es die Damen etwas kribbeliger und deshalb setzt sich zunehmend die Prosecco Variante durch).

Flott und kurvenreich den Berg hinauf - das Dach offen - nur so ist die Hitze zu ertragen - ja sogar zu genießen.

Über das Grödner Joch gehts Richtung Wolkenstein zieht es uns - zum Charlet Gerard. Mit seiner Ausnahmekulisse ist das Edel-Restaurant in Wolkenstein in Gröden ein wahres Kleinod der Dolomiten. Mitten in einem Ort,  wo sich die Natur dem Menschen voller Ehrfurcht und Harmonie darbietet.

 Von Hotel blicken wir auf die Nordwand des Langkofels, den Ciampinoi, die Sellatürme, den Mëisules dala Biesces, den Piz Miara und den Piz Culac, der sich hinter dem Haus erhebt.

Wir brauchen Abkühlung. Wo gibt es die? Im ausgedehnten Naturschutzgebiet Pederü - eigentlich ist es eine ganze Kette von Naturschutz-ASrrealen, die sich hier aneinanderreiht. Zugleich auch fahrerisch und technisch anspruchsvoll. Die Anfahrt ist abwechslungsreich. Grober Schotter bergauf wie bergab erfordert eine sehr gute Fahrtechnik. dazwischen kurze "Schiebepassagen", wie die Radfahrer nennen, auf die wir achten müssen. Und dann die wunderbaren Serpentinen - Pederü hat wirklich was zu bieten. 

So jung kann Oldtimer sein


Ich fahre einen alten Magirus Deutz. Jeder sieht ihm gleich an, dass er 30 Jahre alt ist und damit ein Oldtimer. Neben mir parkt ein Z1 - und ich denke so: Was für ein schönes, zeitloses Auto. Und dann sehe ich das Kennzeichen - es hat ein H! Das gibt es doch gar nicht. Auch der Z 1 wird 30 und Oldtimer?! Mann, wie die Zeit vergeht, und wie schick und aktuell der immer noch ist. 

Wer ihn damals "original" gekauft hat, der ist heute 50 - oder wie ich gerne sage: 50 ist das neue 30 - da hat man Bock was zu unternehmen, zu cruisen, die Dolomiten zu erleben. Packen wir's an:

Über Kastelruth, der Heimat der Spatzen, geht's nach Steinegg und Gummer zur Sternwarte: Das Planetarium Südtirol in Gummer stellt unabhängig von Wetter und Tageszeit den Sternenhimmel und den Lauf der Gestirne naturgetreu dar - ein weltweit herausragender „Kosmos Simulator“ - wie in einem Raumschiff gehts auf spannende Entdeckungsreisen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt das Planetarium in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Auch wir dringen weiter vor - nach Aldein - einem der vielen kleinen Highlights. Die Gemeinde liegt auf dem Hochplateau des Regglberges, auf e1500 Metern Meereshöhe. Ein besonders beliebtes Ausflugsziel sind die Aldeiner Almen, aber auch der Geoparc Bletterbach, der sogenannte “Grand Canyon” von Südtirol. Und dann geht's weiter zu Gaumenfreuden beim Panholzer - einem der schönsten Restaurants rund um den Kalterer See. Tour-Abschnitt 2 führt durch das Sarntal und hat mit dem Penserjoch zum "Finale" noch mal ein echtes "Schmankerl": Wer Problem mit langen Tunneldurchfahrten hat, der ist hier fehl am Platz. Ein Tunnel reiht sich an den nächsten - dazwischen nur kurze, freie Abschnitte. Herrliche Abkühlung bei den mörderischen Temperaturen.

Danach erwartet den Motorsport-Enthusiasten eine fantastische Bergkulisse - wir überwinden bis zur Passhöhe des Penser Jochs knapp 2000 Höhenmeter und passieren so zahlreiche Klimazonen von mediterran bis Hochgebirge.