Tag 2

And the "Rausch" goes on 

Selten so viel gelacht beim Mittagessen, und dann noch so gut gegessen - bei einer phantastischen Strecke. Der Temporausch in den Dolomiten geht weiter, the "Rausch" goes on. Stop 1: Penserjoch - Die Straße auf das Joch bestand aus Richtung Bozen schon längere Zeit, ehe von der faschistischen Administration aus militärstrategischen Gründen zwischen 1936 und 1938 die restliche Verbindung nach Sterzing geschaffen wurde. Heute geht es deshalb bequem weiter zum Mendelpass - dann wie gesagt das Spitzen-Restaurant: tolles Restaurant in Sorni. Zurück zum "Triantna" nach Mühlbach über das Cembratal, Lavazeijoch und bei den Spatzen vorbei in Kastelruth, einem inzwischen bei Touristen extrem beliebten Urlaubsort am Fuße der Seiser Alm in Südtirol.

Temporausch in den Dolomiten

17. Juli 2020

Deckel auf. Frischluft rein. Zündschlüssel um 90 Grad gedreht, kurz den Sound genie0en, Gang einlegen und Gas..... Wir rollen vom Hof: 4 phantastische Porsche und ein BMW e30 Cabrio begleiten mich.

Es geht zum Misurinasee, der umgeben von mächtigen Gipfeln wie den Drei Zinnen, dem Monte Piana sowie dem Piz Popena in der Provinz Belluno liegt. Wir cruisen zum Passo die Falzarego: Während des Ersten Weltkriegs, zwischen 1915 und 1917, war das Gebiet um den Falzarego-Pass ein Niemandsland, zwischen den Frontlinien der zwei gegnerischen Heere. Er war ein sehr wichtiger strategischer Punkt, an dem am 5. Juli 1915 die ersten italienischen Angriffe gegen die österreichisch-ungarische Talsperre am Valparola-Pass gestartet wurden. Der – also der Valparola, ist unser nächstes Etappenziel, bevor es am Grödnerjoch zum wohl verdienten Mittagessen geht.

Danach wird’s (fast) noch besser: Sellapass und Karerpass. Er verbindet Südtirol mit der Region Trentino und ist – wenn auch mitunter ziemlich verkehrsreich – allein schon aufgrund seiner grandiosen Aussicht auf den Rosengarten und das Latemarmassiv eine Überquerung wert.

Zum Schluss gönnen wir uns den Nigerpass und flitzen mit zügigem Gas zum Hotel Leitner zurück.