Auf den Spuren der Exportschlager

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Heute geht's nach Kastelruth. Da muss man einfach einmal gewesen sein, wenn man auf den Spuren der Volksmusik made in Südtirol durch die Dolomiten cruised. Sie wollen mit ihrer Musik Generationen verbinden, nennen ihr neues Album deswegen auch doppeldeutig: „Älter werden wir später“. Die Kastelruther Spatzen haben inzwischen eine derart große Fangemeinde, dass der kleine Ort Kastelruth zu einer Art Pilgerstätte geworden ist. Heute pilgern wir mit und erleben die Heimat der Musiker, die selber sagen: Unsere Songs sind für Menschen im „besten Alter“ - na das sind wir.

Einen weiteren Exportschlager erleben wir wenig später in San Pellegrino. Das Wasser aus der Thermalquelle dort wird inzwischen in 135 Länder verkauft. Es hat einen sehr eigenen Geschmack und kommt aus den 21 Grad warmen Mineralwasserquellen im Brembanatal. Seit 700 Jahren wird das Wasser von dort abgefüllt und seit 1908 auch weltweit verkauft. Dabei ist die kribbelnde Erfrischung nicht ganz unumstritten. Das stark mineralienhaltige Wasser enthält nämlich neben Sulfat, Carbonat, Magnesium und Natrium auch URAN - 5mal so viel, wie für Babynahrung gerade noch zulässig ist. Gut, wir sind aus dem Alter raus - und deshalb wechseln wir abends auch von Pellegrino auf Vino.

Zum Bergrennen geboren


Es sind noch immer legandäre Rennmaschinen - auch wenn es heute eher Designautos sind - aber das Talent zum forschen fahren hat der Mini einfach im Blut. Logisch, dass wir deshalb über die alte Bergrennstrecke, Brixen und die Plose in den Tag einsteigen, den Grip der Reifen austesten, den tiefen Schwerpunkt der Wagen ausnutzen und die Fliehkraft in den Kurven spüren. Hinauf zum Sella Pass mit seiner grandiosen Aussicht und dann der Fedaia Stausee - etwas ganz besonderes.

Nicht nur weil er aud 2050 Metern Höhe liegt. Wegen seiner Lage in Passnähe und dem seitlichen Zufluss von der Marmolata her besitzt der See zwei Staubauwerke. Das Hauptsperrwerk zum Fassatal ist eine Betonmauer 57 Metern Höhe und 43 Metern Breite - stolze 622 Meter lang. Zur anderen Seite sichert ein 270 Meter langer geradlinig verlaufender Schüttdamm das Tal Unterhalb des Dammes ab. Die Fahrstrasse über den langen Damm ist ein echtes Highlight und für den einen oder anderen bei der Überfahrt auch etwas Angsterregend.

Noch einmal hinauf zum Campo longo Pass, der erst mit dem Skitourismus in Südtirol ausgebaut worden ist, dann hinüber zum Würzjoch und - wie schade - schon wieder "nach Hause" zum Trientna. ging schnell vorüber der heutige Tag mit dem sensationellen Wetter - morgen auf eiun neues.....