Schade Schade Schade

Schade, schade, schade, dass so eine Motorsport-Saison in den Südtiroler Dolomiten wirklich einmal enden muss. Dabei gäbe es noch so viel zu erkunden und zu entdecken.
Aber nein, 2020 neigt sich dem motorsportlichen Ende und der Schnee naht und macht bald den einen oder anderen Pass unüberquerbar. Also noch einmal schnell los und alles mitnehmen, was noch geht. Das Programm der „Season Ending Tour“ ist vollgepackt.

Tag 1 hat für 17 Mazda mx5, einen Porsche, einen Crosfire und einen Mercedes eine Menge zu bieten: Valparola Pass und weiter zum Falzaregopass. Über den Passo Giau geht’s zum Passo Szaulanza. Mein Highlight, der Passo Duran und die sportliche Fahrt durchs „Valle del Mis“. Der Passo Duran mit 1605 Metern ist zwar nicht besonders hoch, dafür aber touristisch wenig bekannt. Die oftmals recht schmale, kurvenreiche Straße mit langer Wintersperre verbindet auf einer Strecke von 22 Kilometern bei maximal 15 % Steigung Argoro im Val Cordevole mit Dont im Val di Zoldo. Auf der Passhöhe, von der sich ein eindrucksvoller Blick auf den Monte Pelmo, befinden sich zwei Gasthäuser (Rifugio Tomé, Rifugio San Sebastiano).
Die beiden Gasthäuser auf dem Pass stellen ein mögliches Etappenziel auf dem Fernwanderweg von München nach Venedig dar.

Der Passo Aurine, Passo Pordoi und natürlich der „All-Time-Klassiker“ in Form des Passo Sella runden den Fahrtag ab.